St. Philippus-Gemeinde zu Lübeck
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Samstag, 4. September 2010
Chronik
       

Die St.Philippus Kirche zu Lübeck-Brandenbaum

Der Stadtteil Marli-Brandenbaum erhielt 1957 mit der St. Philippus Kirche ein neues Zuhause für die 11.000 Gemeindglieder, die bis dahin zum 3. Bezirk der St. Thomas Gemeinde gehörten. 

Die Kirche ist ein Entwurf des bekannten Hamburger Architekten Gerhard Langmaack, der als ein Mitglied der Michaelis-Bruderschaft eine besondere Nähe zur geistlichen Dimension des Kirchbaus entwickelt hatte. Kirche und Gemeinderaum sind unter einem Dach vereint, was in dieser Weise damals neu und ungewohnt war.

Heute bietet sich so ein enges Miteinander der gottesdienstlichen und der allgemeinen Gemeindeaktivität an. Die Kirche steht seit 1997 unter Denkmalschutz.

Im Volksmund hat die Kirche den Namen "Seehundkirche" erhalten, da sie, als damals ganz ungewöhnlicher Kirchbau, viele Betrachter an einen Seehund erinnert, der auf seiner Nase einen Ball balanciert.

Zunächst war diese Bezeichnung durchaus auch als Kritik an einem "modernen" Kirchbau gemeint, wurde dann aber zu einer liebevollen Bezeichnung für eine Kirche, die als Zentrum der Gemeinde vielen ein Zuhause geworden ist.

                                   

 

 

                                   

"Lobe den Herrn meine Seele und vergiß nicht, was er dir gutes getan hat." Psalm 103

 

 
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